Koppelbaugruppe für Fernwirkprotokolle an Leitstellen
REG-PEcs
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Koppelbaugruppe für Fernwirkprotokolle
Die Baugruppe REG-PEcs arbeitet als Koppelbaugruppe für Fernwirkprotokolle an Leitstellen oder Leittechnikzentralgeräten.
Die Baugruppe REG-PEcs:
- ist BDEW-Whitepaper-konform und für maximale Cybersecurity ausgelegt
- unterstützt rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) und RADIUS
- koordiniert den Telegrammverkehr zwischen A. Eberle-Geräten und allen Arten von SCADA
- kann jederzeit online parametriert werden
- kann jedes bedeutende Fernwirkprotokoll verarbeiten
- verfügt über vielfältige Anschlussmöglichkeiten, wie z. B. Lichtwellenleiter, RS 485 oder RS 232
- ist Pin-kompatibel zur Vorgänger-REG-PEcs
- unterstützt „Easy-Config“ von WinConfig
- unterstützt sowohl NTP als auch PTP
- bietet SNMPv3
Die REG-PEcs-Baugruppe ist mit einem für Kommunikation dediziertem Microcontroller bestückt und stellt einen eigenständigen Mikrocomputer dar, der über on-board 4 GByte Flashspeicher verfügt (EMMC).
Der Prozessor wird mit einem Takt von 454 MHz betrieben. Auf der Platine befindet sich ein RAM-Baustein mit 128 MB Speicherkapazität als Arbeitsspeicher. Die vom Micro-SD-Kartentyp abhängige Speicherkapazität des Flashspeichers für die Speicherung von speziellen Anlagen- und Gerätedaten, Logging sowie Handbüchern beträgt 256 GB. Die im Prozessor enthaltenen UART - Bausteine bilden die asynchronen V.24-Schnittstellen. Die Schnittstellen haben eigene Baudratentimer. COM 1-2 kann von 100 Bd. bis 921600 Bd. und COM 3-4 von 300 Bd. bis 921600 Bd. parametriert werden.
Neben den Funktionen, die durch unterschiedliche Software auf der REG-PEcs ablaufen, gibt es allgemeine Funktionen als Sicherungen gegen eine Fehlfunktion der Baugruppe. Diese Funktionen werden durch Hardware-Einrichtungen und Software auf der REG-PEcs realisiert.
FAQ - Häufige Fragen
Was ist die Leittechnikkarte REG-PEcs?
Die REG-PEcs ist eine Koppelbaugruppe für Fernwirkprotokolle, die A. Eberle-Geräte an Leitstellen oder Leittechnikzentralgeräte anbindet. Sie dient dazu, den sicheren und zuverlässigen Datenaustausch zwischen Feldgeräten und SCADA-Systemen zu koordinieren.
Für welche Anwendungen eignet sich die REG-PEcs besonders?
Die REG-PEcs eignet sich für Netzbetreiber, Energieversorger, Umspannwerke und industrielle Anwendungen, in denen Mess-, Regel- oder Netzführungsdaten an übergeordnete Leitstellen übertragen werden müssen. Besonders relevant ist sie überall dort, wo eine stabile Fernwirkanbindung mit hohen Anforderungen an Cybersecurity und Protokollvielfalt gefordert ist. Die Eignung für Leitstellenkopplung und SCADA-Kommunikation wird auf der Produktseite ausdrücklich hervorgehoben.
Welche Fernwirkprotokolle und Kommunikationsumgebungen unterstützt die REG-PEcs?
Die Baugruppe ist dafür ausgelegt, bedeutende Fernwirkprotokolle zu verarbeiten und den Telegrammverkehr zwischen A. Eberle-Geräten und verschiedensten SCADA-Systemen zu koordinieren. Damit ist sie für heterogene Leittechnik- und Fernwirkumgebungen geeignet, in denen unterschiedliche Kommunikationsstandards zusammengeführt werden müssen.
Welche Cybersecurity-Funktionen bietet die REG-PEcs?
Die REG-PEcs ist laut Produktseite BDEW-Whitepaper-konform und auf maximale Cybersecurity ausgelegt. Zu den genannten Sicherheitsfunktionen zählen rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC), RADIUS sowie SNMPv3. Dadurch eignet sich die Baugruppe besonders für kritische Infrastrukturen und moderne Netzleit- und Stationskonzepte mit erhöhten Sicherheitsanforderungen.
Kann die REG-PEcs online parametriert werden?
Ja. Die REG-PEcs kann jederzeit online parametriert werden. Das erleichtert Inbetriebnahme, Anpassungen im laufenden Betrieb und Serviceeinsätze, ohne dass vor Ort zwingend physische Eingriffe an der Baugruppe erforderlich sind. Zusätzlich wird „Easy-Config“ von WinConfig unterstützt, was die Konfiguration weiter vereinfacht.
Welche Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
Die Baugruppe bietet vielfältige Anschlussmöglichkeiten, darunter Lichtwellenleiter, RS 485 und RS 232. Zudem sind laut Produktseite mehrere serielle Schnittstellen mit parametrierbaren Baudraten vorhanden. Das macht die REG-PEcs flexibel einsetzbar in bestehenden und neuen Leittechnik-Architekturen.
Ist die REG-PEcs mit bestehenden Systemen und der Vorgängerkarte kompatibel?
Ja. Die REG-PEcs ist pin-kompatibel zur Vorgänger-REG-PE. Das erleichtert den Austausch in bestehenden Anlagen und reduziert den Aufwand bei Modernisierungen, wenn vorhandene Hardware- oder Einbausituationen weiter genutzt werden sollen.
Welche Vorteile bietet die REG-PEcs für die Integration in moderne Leitstellen und SCADA-Systeme?
Die REG-PEcs verbindet hohe Protokollflexibilität mit Cybersecurity-Funktionen, Online-Parametrierung, Zeitunterstützung über NTP und PTP sowie vielseitigen Schnittstellen. Durch den dedizierten Mikrocontroller, den integrierten Speicher und die Auslegung als eigenständiger Mikrocomputer ist sie für anspruchsvolle Kommunikationsaufgaben in modernen Leitstellen- und Fernwirksystemen geeignet.
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